Die Reddelicher Büdnerei № 25

Von Reinhold Griese (Recherche), Sven Morwinsky (Archivmaterial), Ulf Lübs (Layout).

Gelegen im Dreieck: Neue Straße nach Glashagen – ehemaliger Landweg nach Stülow – Bahngleise, existiert das Gehöft noch heute. Die Büdnerei wurde mit Aufteilung der Hufe IX 1907 neu gegründet.

Heinrich Glöde kaufte 1908 die 4 Hektar große Büdnerei. 1922 überließ er die Büdnerei seiner Tochter Karolin Köpke. 1928 wurde ein Schweinestall angebaut. Im Jahr 1939 betrug die Versicherungssumme der Büdnerei 11.800 Reichsmark.

1945 lebten auf der Büdnerei Heinrich und Lina (Karolin?) Köpke mit den Söhnen Fritz und Hans. Nach Kriegsende wurden dort einquartiert: Otto und Helene Emdon aus Ostpreußen, Luise Arndt mit den Kindern Udo und Kurt, Friedrich und Anna Ewald mit Tochter Grete aus Westpreußen.

1950 pachteten Ilse Ziwanowic, geb. Schmedemann und Otto Westphal das Ackerland. Durch die Trennung der Bewirtschaftung von Hof und Acker verlor sie den Charakter einer Büdnerei.

2013 [12]
Artikel aktualisiert am 15.01.2020