2013: Restaurierung der Reddelicher Gedenksteine

Der Kulturverein für Reddelich und Brodhagen e. V. ließ im Oktober die beiden Gedenksteine in Reddelich restaurieren, und gestaltete das Umfeld neu. In einer kleinen Feierstunde anlässlich des 100sten Jahrestages der Aufstellung des Älteren gab es einen Geschichtsvortrag.

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Die Geschichte der Einwohner Reddelichs in ihrem Arbeits- und Wohnumfeld

Nachfolgend bieten wir die Geschichte von Reddelicher Bauernhöfen, der Molkerei, dem Bahnhof, der Schule und der Häuslereien. Deren Geschichte war immer auch die Geschichte der Bewohner. Anders als heute arbeiteten die Menschen auf dem Lande früher meist in ihrem Wohnumfeld. Lohnarbeit außerhalb des Heimatdorfes als Normalfall, ist ein, historisch gesehen, sehr junges soziales Experiment der Gesellschaft mit völlig ungewissem Ausgang.
Durch die Darstellung der Geschichte der Dorfbewohner versuchen wir ein Bild über deren Lebensweise zu zeichnen. Inwieweit Vorurteile und Klischees über das Leben in mecklenburgischen Dörfern ihre Berechtigung haben, muss jeder für sich entscheiden.

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Die Reddelicher Büdnerei № 24

Von Reinhold Griese (Recherche), Ulf Lübs (Text, Layout).

Unter dieser Bezeichnung wurde der Hof der ehemaligen Hufe IX nach seiner Auflösung und Parzellierung im Jahr 1907 weitergeführt. Das damalige Wohnhaus ist noch erhalten. Es wurde saniert und wird von den derzeitigen Eigentümern und Mietern bewohnt.

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1999: Eröffnung der Bauernscheune in Reddelich

Im ehemaligen Pferdestall der Reddelicher Hufe VIII eröffnete die Familie von Jeinsen im Mai einen Markt für Landwirtschaftsprodukte mit Cafe unter dem Namen Bauernscheune. Das Gebäude wurde später von der Familie Denkert erworben. Der Bereich der Bauernscheune wurde zu einem Festsaal für Veranstaltungen mit bis zu 80 Personen umgebaut. Es entstand ein kulturelles Zentrum der Gemeinde.

1989: Übergabe des Jugendklubhauses am 5. Oktober in Reddelich

Im Gebäude befand sich ein Saal mit etwa 150 Plätzen und eine Gaststätte mit etwa 20 Platzen. Gefördert wurde die Anlage im Rahmen eines DDR-weiten Modellprojekts "Jugenddorf" in enger Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde, der örlichen LPG sowie der Jugendorganisation FDJ.

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1913: Hundertjahrfeier bei Ivendorf.

Im August veranstalteten die Krieger- und Militärvereine der Region im Forstrevier von Ivendorf am Amaliensee eine Hundertjahresfeier zum Gedächtnis der im Gefecht bei Retschow am 28. August 1813 gefallenen 3 freiwilligen Jäger aus Mecklenburg. Die Feier wurde durch den Vortrag der vereinigten Gesangvereine eröffnet. Die unter der Direktion des Lehrers Prösch, Dirigent des Reddelicher Gesangvereins, mit Begleitung der Doberaner Musikkapelle die Hymne von Beethoven "Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre" zu Gehör brachte.

1906: Kulturveranstaltungen im Saal des Gastwirtes Roß.

Im Februar 1906 wurde ein Elternabend durchgeführt. Herr Pastor Otto und Herr Lehrer Prösch hielten Vorträge über die Geschichte der Volksschule und über die Bedeutung der Volksschule für die Gegenwart. Der übrige Teil der Feier bestand aus Deklamationen und Liedvorträgen der Kinder.
Im März wurde das humoristischen Volksstück "Hau möt hei hebben" durch den Gesangsverein aufgeführt.