Reddelicher Flurnamen nach Johann Gosselck, 1930

Flurbezeichnungen nach Gosselck 1930

Legende:

01 – Blukelberg, Anhöhe mit schwerem Boden.

02 – Moelenbäk, Soll eine Mühle getrieben haben.

2a – Moelenbrügg, [Am] Weg nach Jennewitz.

03 – Fribarg, Acker, wahrscheinlich frühere Dorffreiheit.

04 -Hünnehäger Wisch, Wiese am Hundehäger Holz.

05 – Eschenbarg, Zum Hundehäger Holz [nicht auf der Karte].

06 – Ka-Ellerwisch, Acker, bis 1927 Wiese, wahrscheinlich Karl Lettows Wiese.

07 – Heirwisch oder Russlannswisch, Acker, bis 1915 Wiese, früher [wurden] hier die Ochsen gehütet.

08 – Vossbarg, Kiesberg, früher abgefahren.

09 – Vickenhof, Acker, nach früheren Besitzer.

10 – Buerbarg, Hohlweg

11 – Bäudnerbarg, Parallelweg zum Buerbarg.

12 – Kirchsteig, Für die Stülower Kirchgänger nach Steffenshagen.

13 – Bornbarg, Acker, gibt Quellwasser für die Anwohner.

14 – Bandenbarg, Acker, Budenberg, Höhe 82 [m]

15 – Snakenberg, Schlangenberg, andere Bezeichnung für Höhe 82 [m], im westlichen Abhang mächtiger. Findling, dessen eine Hälfte als Kriegerdenkmal aufgestellt wurde.

16 – Klosterberg, Acker, Höhe 65 [m], von Chaussee überquert.

17 – Fall-Post(en), Wegeingang. Als noch Chausseegeld erhoben wurde, (Einnehmerhaus) jetziger Krug an Wegkreuz Glashagen-Steffenshagen mit der Chaussee wurde das Abbiegen der Fahrzeuge aus Richtung Doberan nach Dorf Reddelich durch einen mitten im Wegeingang errichteten und umklappbaren Pfahl verhindert. Bauer Garbe, der den Weg nach seinem Felde benutzen musste, hatte Schlüssel dazu.

18 – Torfmaur, Wiese mit offenen Wasser, Moor

19 – Taubrüggenbarg, Acker, Anhöhe nahe einer Brücke.

20 – Reddelicher Tauslag, Waldstück des Hundehäger Holzes.

21 – Eickwisch, Wiese, früher mit alter Eiche, die 1926 gefällt wurde.

22 – Lidwisch, Acker, früher schmale Wiese im Lidgrund, an Russlanswisch grenzend.

23 – Roden-Katerwisch, im Ort, benannt nach sehr altem, roten Katen [Büdnerei 1]

24 – Heidi, auch Heiriet, Wiese.

25 – Ellerbrauk, Acker, früher Bruch mit Erlen.

26 – Hellbarg, Höhe mit steilem Hang nach Süden, von Eichen bewachsen.

27 – Schaulkoppel, Acker, dort lag früher das Schulgehöft.

28 – Winnebäk, Bach, windet sich stark, Grenze zur Stülower Feldmark.

29 – Ströp-Soll, Wasserbach.

30 – Bronkwisch, Wiese

31 – Moelenbarg, Anhöhe der [am] Jennewitzer Weg.

32 – Sühring, Wiese, "ne oll süer Wisch"

33 – Torfmaur, Wiese, früher Moor.