Die Reddelicher Häuslerei Nr. 16

Das farblich markante Haus an der B 105, Ecke Stülower Weg, wurde in den vergangenen Jahren von verschiedenen Besitzern als Gaststätte genutzt. Eine solche konnte jedoch nicht etabliert werden. Nach langem Leerstand kaufte eine Familie aus Hohenfelde das Anwesen 2016 und begann mit der Sanierung.

Das Haus wurde 1885 von den Händlern Kadow und Karl Dreyer errichtet. Es wurde festgelegt, dass kein Übergang über den Chausseegraben sondern der Eingang vom Stülower Weg aus eingerichtet werden musste. Wohnhaus und Stall mit Waschküche wurden getrennt errichtet. Zur Volkszählung 1900 wohnten auf der Häuslerei: Der Händler Johann Kadow (geb. 1845) mit Ehefrau Elise (geb. 1847).

1933 wurde eine Schmiede an das Wohnhaus angebaut, die Walter Dreyer betrieb. 1938 wurde die Schmiede zu einer Eierzeichnungsstelle umgebaut. 1945 lebten dort Karl Dreyer mit Familie. Nach Kriegsende wurden dort einquartiert: Arno Trompenau mit seinen Eltern aus Ostpreußen, Gertrud Quaas und Familie Reetz (Heinz, Ursula, Waltraud,Anneliese) aus Schlesien.

Artikel aktualisiert am 28.01.2020