Die Reddelicher Häuslerei Nr. 21

Das Anwesen liegt rechts, jenseits der Bahngleise, am Stülower Weg und ist recht unauffällig. Über die Nutzung und Eigentümer der letzten Jahre ist wenig bekannt.
1891/92 wurde das Wohnhaus gebaut. Bauherr war der Maurer Johann Gratopp.

1900 wohnten auf der Häuslerei: Der Maurergeselle Johann Gratop (geb. 1855) mit Ehefrau Henrika (geb. 1860), den Kindern Anna (geb. 1886), Karl (geb. 1888) und Ernst (geb. 1896) sowie seinem Schwiegervater Joachim Zierow (geb. 1819). 1904 erwarb der Arbeitsmann Joachim Schröder das Grundstück. 1910 wurde der Arbeitsmann Pau Bull Eigentümer der Häuslerei. 1919 übernahm die Witwe Sophie Bull, die später Karl Junghans heiratete, das Anwesen.

1945 lebten auf der Häuslerei: Karl und Sophie Junghans mit Tochter Karla und Enkel Kurt sowie Wilhelm und Marta Schild mit den Kindern Erika, Karl-Heinz, Günter. 1949 wurde ein Überlassungsvertrag mit der Tochter Karla Baade, geb. Junghans abgeschlossen. Sie war mit Herbert, dem ältesten Sohn von Baade (Hufe VIII ) verheiratet.

Die Reddelicher Häuslerei 2013 [54]
Artikel aktualisiert am 28.01.2020