Die Reddelicher Häuslerei Nr. 26

Bei ihr handelt es sich um das Anwesen an der B 105 zwischen der Villa Frank und dem Weg zum Bahnhof, das von der Familie Brüsehaber bewohnt wird. 1909 kaufte der Streckenvorarbeiter Johann Lau aus Doberan das Grundstück. Damit die Häuslerei eine Zufahrt bekam musste die Gemeinde die Zufahrtsstraße zum Bahnhof schaffen.

1910 entstand in dem Gebäude eine Bäckerei, die der Bäckermeister Zeerahn aus Güstrow übernahm. 1914 kaufte Bäckermeister Hermann Schwarz das Gebäude. 1934 kaufte Hans Barten das Grundstück. Seine Mutter Emma Barten wohnte in dem Haus. Nach Kriegsende wurden dort einquartiert: Klara Werschun mit den Kindern Walter, Helmut, Heinz, Helga und Fritz aus Ostpreußen sowie Luis Wunderlich aus Ostpreußen. 1945 erbte Hans Joachim Barten das Anwesen. 1949 vekaufte Hans Joachim Barten die Häuslerei an den Landwirt Ludwig Brüsehaber aus Sophienholz bei Satow.

Ansicht der ehemaligen Häuslerei Nr. 26 in 2013, [54]
Artikel aktualisiert am 30.01.2020