2003: Das FFZ in Reddelich wurde wieder belebt

Im Mai 2003 bekam das Familien- und Freizeitzentrum (FFZ) in Reddelich mit Inge Kneller aus Kröpelin eine Leiterin. Das FFZ ist praktisch das Dorfzentrum mit dem Gemeindehaus sowie Sport- und Spielstätten in den Außenanlagen. Über den Start der Wiederbelebung schrieb der Reddelicher Michael Reincke:

Die erste große Bewährungsprobe hat das Freizeit- und Familienzentrum (FFZ) in diesem Sommer gut überstanden. Die Herausforderung stellte die Mitgestaltung des Dorffestes Anfang Juli dar. Eine große Hilfe und Akteurin dabei war Inge Kneller aus Kröpelin, die neue Organisatorin des FFZ, die bereits seit dem 12. Mai die Fäden in ihren Händen hält. Durch das großzügige Sponsoring regionaler Firmen konnten die Mitarbeiter des FFZ eine Tombola mit einigen Wahnsinnspreisen organisieren. Traditionell übernahm Hilde Günther freundlicher Weise den Losverkauf. Für das Sponsoring im Rahmen des Reddelicher Dorffestes 2003 möchte sich das Freizeit- und Familienzentrum bei allen beteiligten Firmen bedanken.

Wie erwähnt führt Inge Kneller seit kurzem die Regie im Freizeitzentrum Reddelich. Seitdem hat sich bereits eine Frauengruppe etabliert, welche sich einmal im Monat zum Plaudern trifft. Für den August ist eine Radtour an einem Nachmittag nach Heiligendamm geplant. Akteurin Kneller würde sich freuen wenn noch mehr Frauen, egal ob alt oder jung, sich diesen monatlichen, vergnüglichen Treffen anschließen würden. Auch die ganz Kleinen finden viel Spaß im Zentrum, so ist der jüngste Knirps unter Inge Knellers Obhut gerade mal vier Jahre alt und bereits sehr geschickt im Umgang mit dem neuen-alten PC-System, das nunmehr zur Verfügung steht. Kinder und Jugendliche aller Altersklassen sind jederzeit herzlich willkommen. So zum Beispiel am Donnerstag, dem 31. Juli, wenn um 16 Uhr ein Kochkurs über die Bühne geht. Ein nächster wichtiger Termin ist der 5. August, dann soll es zur IGA nach Rostock gehen. Sowohl Junge als auch Ältere sind zu dieser Tour eingeladen, es sollte allerdings bedacht werden, dass auf der IGA so einige Meter zu bewältigen sind. Für den Transport ist gesorgt, der Fuhrpark der Volkssolidarität stellt entsprechend der Nachfrage Busse zur Verfügung.

Zu Beginn des Herbstes steht dann wieder das Korbflechten unter der fachkundigen Anleitung von Frau Wasserberg ins Haus, und ebenso würde Frau Hancke in den nasskalten Monaten im Rahmen der Frauenrunde Stickabende anbieten.

Michael Reincke im Juli 2003