Die Reddelicher Büdnerei № 19

Von Reinhold Griese (Recherche), Sven Morwinsky (Archivmaterial), Ulf Lübs (Layout).

In unmittelbarer Nachbarschaft zur Büdnerei № 18 am Doberaner Kellerswald gelegen, existiert die Büdnerei noch heute. Gegründet wurde die Bauernstelle nach Aufteilung der Hufe IX im Jahr 1907.

Im Grundbrief der Büdnerei ist im Jahre 1908 Friedrich Goldberg eingetragen. 1910 ist die Witwe Henriette Johann, geb. Rahn aus Jennewitz die Erwerberin. Im gleichen Jahr kaufte der Arbeiter Johann Wramp für 31.000 Mark die Büdnerei. 1913 kaufte sie der Häusler Wilhelm Garbe aus Stäbelow. Er zahlte 26.000 Mark und übernahm eine Grundschuld von 23.900 Mark. 1914 wurde ein Stall angebaut. 1916 ersteigerte der Erbpächter Joachim Baade die Büdnerei für 23.500 Mark. Er verkaufte diese bereits 1918 weiter an den Kuhhirten Johann Erichson aus Käksdorf, der 1937 starb.

Nach Kriegsende 1945 wurden dort einquartiert: Friedrich und Anna Matysek aus Ostpreußen.

Nach 1945 wanderte die Familie Erichson nach Schweden aus. Caroline Erichson verkaufte die Büdnerei 1950 an Franz Lux, der seine Parzelle in Poppendorf aufgegeben hatte.

Artikel aktualisiert am 14.01.2020