1549 beschloss der Mecklenburgische Landtag in Sternberg die Verbindlichkeit des evangelischen Glaubens für alle Mecklenburger.

Eine Landeskirche auf evangelischer Basis, die unter der Leitung der Herzöge stand, wurde geschaffen. Die Landstände erhielten das Recht der Steuerbewilligung und beteiligten sich an der Gesetzgebung und der Rechtssprechung. Es erfolgte eine regionale Gliederung der Stände in die Kreise: Mecklenburgischer, mit Sitz in Parchim; Wendischer, mit Sitz in Güstrow und Stargardischer, mit Sitz in Neubrandenburg. Das Bauernlegen begann. Freie Bauern wurden zu Leibeigenen, zu Knechten und Tagelöhnern. Ohne Erlaubnis durften sie das Gut nicht verlassen, nicht heiraten und und hatten keine freie Berufswahl.