1992: Gründung der Jagdgenossenschaft Reddelich-Brodhagen-Steffenshagen


Gesetz war in der BRD die Bildung von Jagdgenossenschaften, in denen sich Eigentümer von Jagdbezirken, zur Ausübung der Jagd oder deren Verpachtung vereinigen müssen. 1992 wurde die Jagdgenossenschaft Reddelich-Brodhagen-Steffenshagen gegründet, die zusammen 1570 Hektar bejagbare Fläche hatten. Bis zum Jahr 2000 war die Gesamtfläche gemeinschaftlich verpachtet worden.

Vorstände der Genossenschaft waren die Steffenshäger Georg Endmann (Vorsitzender), Günter Garbe und Fritz Groß. Der Genossenschaft gehörten 50 Landeigentümer an. Alle zwei Jahre findet eine Vollversammlung statt. Die Vollversammlung im September 2000 entschied, drei Jagdbezirke zu bilden und an drei Pächter zu vergeben. Später wurde gesetzlich verankert, dass Jagdgenossenschaften innerhalb einer Gemeinde zu bilden sind.